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Wir erinnern uns noch an den 16. ÖGB-Bundeskongress anno 2007: die BAWAG-Krise hat den ÖGB schwer erschüttert. Vertrauen, Mitglieder, Glaubwürdigkeit – dahin. Offen traten die eklatanten – von kritischen GewerkschafterInnen schon über Jahrzehnte hinweg diagnostizierten und eigentlich auch offensichtlichen – Demokratie-, Transparenz- und Organisationsdefizite zutage.

Der Kongress tagt, tanzt dafür eher weniger

Der Kongress tagt, tanzt dafür eher weniger

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ÖGB-Bundeskongress im Zeichen der Wirtschaftskrise

Von 30. Juni bis 2. Juli findet der ÖGB-Bundeskongress unter dem Slogan „stark.sozial.gerecht“ statt. Knapp unter 400 stimmberechtigte Delegierte aus Einzelgewerkschaften, Teilorganisationen des ÖGB sowie der Fraktionen wählen nicht nur einen neuen ÖGB-Präsidenten (hier kann beruhigt die männliche Form verwendet werden, kandidiert doch nur Erich Foglar) einen neuen ÖGB-Vorstand sowie diverse andere ÖGB-Gremien, sondern verabschieden auch das Arbeitsprogramm des ÖGB für die nächsten Jahre. Rund 900 Gastdelegierte und TeilnehmerInnen werden ebenso am Bundeskongress vertreten sein. Sowohl der Leitantrag als auch der gesamte ÖGB-Bundeskongress stehen ganz im Zeichen der Weltwirtschaftskrise. Auch wir, die UG – die Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB – werden sich im Rahmen ihrer Fraktionskonferenz am 30. Juni mit Wegen aus der Wirtschaftskrise auseinander setzen.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Fotos hier

wir, die Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen AUGE/UG unterstützen Euch in Eurem fortdauernden Arbeitskampf.
Es ist für uns unverständlich und inakzeptabel, dass ohne wirtschaftliche Not Arbeitsplätze zerstört werden und die Hälfte der Belegschaft ihren Arbeitsplatz verliert. Das sind hunderte einzelne Schicksale, die ihrer Existenzsicherung beraubt werden, damit einige Wenige von satten Gewinnen profitieren können.

Die AUGE/UG wünscht Euch viel Kraft und Erfolg und wird weiterhin alles in ihrer Kraft stehende tun, um Euch bestmöglich zu unterstützen.

Auch heute werden wir uns solidarisieren und mitmarschieren – auch bei Sauwetter … :-)

Mit solidarischen Gruessen,
Klaudia Paiha
Bundessprecherin

Wie ihr den Medienberichten der letzten Wochen sicherlich bereits entnommen habt, sind im Softwareentwicklungsbereich SIS der Siemens AG Österreich (ehemalige Siemens PSE) massive Personalabbaumaßnahmen angekündigt. Nach Plänen der Firmenleitung sollen etwa 50% der derzeitigen Belegschaft ihren Arbeitsplatz verlieren.

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…gemeinsam feiern, gemeinsame Überlegungen anstellen: Was hat hundertprozentig gepaßt,, was machen wir bei der nächsten AK-Wahl in 5 Jahren sicher so nicht mehr… Das alles hat am 12. und 13. Juni 2009 in Salzburg stattgefunden. Nochmals vielen Dank an unsere Salzburger AUGE-Menschen für die super Organisation!! Fotos hier

Fotos hier

Österreich 2009: Wahlkämpfe mit Hetzplakaten an jeder Straßenecke, gezielte Fehlinformationen durch rechte Parteien und manche Medien, rechtsextreme Burschenschafter in hohen Ämtern und Institutionen, tätliche Angriffe auf KZ-Opfer… alles ganz normal.

Normal??? Ärgern allein hilft nicht.

Wir finden Menschenverachtung und Diskriminierung nicht normal. Setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen…

FÜR respektvolles Miteinander

FÜR menschenwürdige Behandlung für jede_n

FÜR Freude an Vielfalt statt Abkapseln in Einfalt

FÜR Zivilcourage statt Wegschauen

FÜR ehrliche Diskussionen statt Propagandalügen

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer, die in der Regel glücklicherweise eher durch Schweigen auffallen – vor allem im ÖGB-Bundesvorstand und wir sind ihnen dafür aufrecht dankbar – haben neuerdings die Presseaussendung als politisches Kommunikationsmittel entdeckt. Zwei Stück von ihnen, freiheitliche Betriebsräte bei der VOEST haben dieses, für sie ‘neue Medium’ nun genutzt, um gegen den Leitantrag zum ÖGB-Bundeskongress zu polemisieren. Dieser wäre „widersprüchlich.asozial.ungerecht“. Nun, Kritik an diesem Leitantrag gibt es auch aus alternativgewerkschaftlicher, unabhängiger Sicht. Die Punkte, die seitens der Rechtsaußenfraktion im ÖGB und in der AK als ablehnenswürdig herausgegriffen werden, belegen allerdings einmal mehr das gewerkschaftspolitische Verständnis des FPÖ-Arbeitnehmerflügels. Einmal mehr zeigt sich, dass tatsächlich alles, was mit FPÖ-“freiheitlich“ beginnt, „widersprüchlich.asozial.ungerecht“ ist.

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Walter Stern 1924 in Wien geboren, Kind jüdischer Eltern, verbrachte seine Kindheit und Jugend im Roten Wien. In den 30er Jahren, sein Interesse gilt mehr dem Fußball als der Politik, machte er als jüdischer Halbwüchsiger erste Erfahrungen mit dem stark zunehmenden Antisemitismus. 1939 gelang ihm die Flucht nach Palästina. Während und nach dem Krieg arbeitete er mit dem britischen Militär u.a. bei der Suche nach Nazi-Kriegsverbrechern. Ab 1947 arbeitete er im Metallbetrieb Görz und war dort jahrelang unser GE-Betriebsrat.

Film und Interview von Wolfgang Weber, weitere Filme unter: http://WienTV.org

Walter Stern`s Buch ” Das Überleben hat gelohnt” ist im Herbst 2008 im ÖGB-Verlag erschienen und ist auch bei der AUGE erhältlich


Heute, am Dienstag den 9. Juni 2009, tagte wieder einmal der ÖGB-Bundesvorstand. Die Tagesordnung war kurz – schließlich findet Anfang Juli der ÖGB-Bundeskongress statt. Entsprechend wurde eine kurze Sitzung erwartet. Sie wurde dann doch länger. Und durchaus emotional geladen.

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Mit der Verkündung des Endergebnis der AK-Wahlen in Wien und Niederösterreich am Freitag den 22. Mai ist der AK-Wahlmarathon nun zu Ende gegangen. Von knapp über 2,6 Millionen Wahlberechtigten haben knapp über 1,1 Millionen ihr Wahlrecht genutzt. Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zur AK-Wahl 2004 von 48,79 % auf 43,83 % gesunken.

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